Snus – tausend Mal weniger schädlich als eine Zigarette

Rund eine Million Schweden greifen regelmässig zu Snus statt zu einer qualmenden Zigarette. Sie bekommen so ihre gewünschte Portion Nikotin ohne die eigene Lunge oder die anderer Menschen zu belasten. Gerade heutzutage wo überall Rauchverbote erlassen werden, scheint Snus eine willkommene Alternative zur Zigarette geworden zu sein. Eigenartigerweise ist in der EU das Konsumieren von Snus verboten, in Schweden ist es aber legal. Auch wenn es viele Gesundheitsapostel nicht für wahr haben möchten, viele Raucher sind auf Snus umgestiegen der Vernunft folgend. Familienväter können so Nikotin konsumieren ohne die Familie zu gefährden oder in einem Pub einen Snus unter die Oberlippe zu klemmen und die anderen Gäste werden nicht belästigt. So müssen die ehemaligen Raucher nicht mehr lustlos nach Draussen gehen um eine Zigarette zu rauchen.

Der Kautabak, wie der Snus früher eher genannt wurde, erfährt in Schweden und auch in der Schweiz ein gewaltiges Comeback. Rund eine Million Raucher sind auf den Konsum von Schwedischem Snus umgestiegen. Bei den Frauen setzt sich jedoch dieser Trend viel langsamer durch. In Schweden stieg die Zahl der Raucherinnen sogar an. Dieses Phänomen gibt es ausser in Schweden nirgends auf der Welt. Aber auch bei den Frauen setzt sich Snus langsam durch, gibt es doch Snus auch in verschiedenen Aromen wie Mint oder Kirscharoma.

Verschiedene Studien, welche in Schweden in Auftrag gegeben wurden, zeigen auf, dass Snus weit weniger schädlich als Rauchen ist und das Krebsrisiko je nach Studie stark reduziert oder gegen Null gehen wird. In Schweden ist bei nur rund 10% aller Todesfälle Nikotin die Todesursache, während bspw. in Frankreich das Doppelte also 20% als Todesursache festgehalten wurde. Nichts desto trotz hält die Bürokratie in Brüssel an ihrer Meinung fest und erteilt dem Ansinnen einer Snuslegalisierung eine Abfuhr – dies Jahr für Jahr und trotz Fakten rund um Snus.

Der Konsum von Snus sei tausend Mal weniger gefährlich als das Rauchen von Zigaretten, so Freddi Lewin. Der Krebsforscher führt weiter aus, dass Snus beim Konsum nicht verbrannt wird und darum keine krebserregenden Stoffe freigesetzt werden. Er versteht nicht weshalb EU-Politiker am Snus-Verbot festhalten, nach seiner Studie könnten so viele Menschenleben gerettet werden. Nicht nur die Leben von Rauchern, sondern auch das Leben von vielen Passiv-Rauchern. Die Schweizer Politik arbeitet an einer Gesetzesänderung und Snus könnte in ein paar Jahren in der Schweiz legal verkauft werden. Auch Zigaretten-Giganten sehen Snus als Alternative, Marlboro-Snus wurde in den USA auf den Markt gebracht.

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