Göteborgs Rapé wurde nicht von einem entschlossenen Erfinder mit einer überragenden Nase geschaffen. Er entstand aus Versuch und Irrtum. Es waren Seeleute auf den vielen Handelsschiffen, die im Hafen von Göteborg festmachten. Diese Stadt war schon immer Schwedens Tor zur Welt. Hier kamen Schiffe von und nach Asien, in die Karibik und nach Amerika an.
Viele von ihnen brachten neue Gewürze und Aromen mit nach Hause. Irgendwann im 19. Jahrhundert wurde eine neue Art von Snusmischung entwickelt. Seeleute fügten ihrem losen Snustabak verschiedene Gewürze hinzu, so kreirten sie ihre persönlichen Snusmischungen. Es passierte vielleicht, weil Ihnen erstklassige Zutaten fehlten oder nur aus Langeweile. Nicht einmal die schwedischen Snus-Historiker wissen es genau. Was wir alle wissen ist, dass unter all den verschiedenen Snusmischungen eine als frisch und würzig herausstach. Oder wie manche es ausdrückten: “… ein mildes und süßes Tabakaroma mit Tönen von Wacholderbeeren und frischen Kräutern.” Für uns klingt es so, als würde man einen guten Wein beschreiben, und angesichts seiner nicht so raffinierten Wurzeln denken wir, dass er dieser aussergewöhnlichen Snusmischung die Anerkennung gibt, die er verdient.